Startseite :  Linux :  Kommserver :  Einleitung  06.01.2009 8:22 Uhr
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Einleitung

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Vorgeschichte

Im Verlaufe des Jahres 1997 hatte sich bei mir Handlungsbedarf bezüglich der heimischen PC-Welt angesammelt. Da ich PCs nicht nur für die Produktion von Texten, Vorträgen, Kalkulationen und ähnlichem im Zusammenhang mit meiner Tätigkeit an der FH nutze, sondern nebenberuflich noch Software entwickele und vertreibe, haben sich mittlerweile bei mir verschiedene PCs mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen (teilweise auf verschiedenen Partitionen des selben PC) angesammelt, unter anderem Windows 3.11, Windows 95, Windows NT, OS/2, SCO Unix (Open Desktop) und Linux.

Mein Lieblingsprogramm für Email lief unter OS/2, die aktuellste Version "meines" Webbrowsers gibt es zuerst für Windows und Linux, zudem war die ISDN-Karte nur auf einem Rechner installiert und für das Faxen konnte ich nur den PC nutzen, an dem das Faxmodem angeschlossen war. Die PCs waren zwar alle miteinander vernetzt, aber nur die Drucker- und Verzeichnisfreigabe war problemlos möglich.

Kurz und gut, die Idee kam auf, einen PC als zentralen Server sowohl für den Internetzugang, als auch für das Drucken, den Dateiaustausch und das Faxen einzurichten. Damit würde dann die ewige Hin- und Herschalterei ein Ende haben.

Da Linux als Betriebssystem lange über den Experimentierstatus hinaus ist, es von den Beschreibungen her alle Fähigkeiten für die von mir gewünschten Dienste mitbringt und ich sehr viel Sympathie für ein freies Betriebssystem habe, fiel die Wahl nicht schwer. Das Ganze läuft seit einiger Zeit völlig problemlos, hat aber bis zur Lauffähigkeit doch Zeit und Nerven, einige Anfragen in den passenden Newsgroups und sehr kompetente und freundliche Unterstützung durch den Support der Firma S.u.S.E. benötigt. Um anderen wenigsten einige meiner Probleme zu ersparen, weil die Lösung vermutlich für manche kleineren Büros, Wohngemeinschaften, Abteilungen etc. interessant sein dürfte und zudem vom Preis- / Leistungsverhältnis her unschlagbar ist, stelle ich hiermit eine etwas ausführlichere Beschreibung ins Netz.

Als Hardware ist bei mir ein ausgedienter 486er mit 16 MB Arbeitsspeicher, ein Faxmodem für unter 200,- DM und eine passive ISDN-Karte für ebenfalls unter 200,- DM im Einsatz. Ich denke, daß es an vielen Stellen vergleichbare "recyclefähige" Hardware gibt. Nach dem, was ich im Netz so gelesen habe, würde ein 386er seinen Dienst hier wohl auch klaglos verrichten. Auch der Einwahlrechner ist ein 486er; dieser hat sogar nur 8MB Arbeitsspeicher und das Linuxsystem belegt dort gerade einmal 80 MByte Festplattenplatz.

Im Dezember/Januer 1998/99 gab es dann technische Probleme beim Einwahlserver der FH, die dazu führten, daß der Einwahlrechner vorraussichtlich für einen längeren Zeitraum nicht mehr zur  Verfügung stand. Dementsprechend kam die Idee auf, in meinem Büro einen Einwahlrechner mit einem Modem unter Linux aufzustellen, der dann über die dortige Netzanbindung die Verbindung zum Netz herstellen sollte. Da das funktioniert hat, ist deshalb die Beschreibung jetzt ergänzt um die Punkte "Internetzugang über Modem" und "ein Linux-Rechner als Einwahlserver".

Gleichzeitig habe ich die Gelegenheit genutzt und das Linuxsystem "upgedatet", da ich mit der S.u.S.E.-Linuxdistribution arbeite, hieß das im wesentlichen von Version 5.0 auf Version 6.0. Deshalb sind die meisten Texte noch um kleine Details ergänzt, die sich beim Update ergeben haben.

Ich werde nachfolgend (immer am Beispiel meiner Konfiguration) Details berichten zu

Hinweis zum Copyright und zur Weiterverbreitung:

Das Copyright für diese Seiten liegt bei Detlev Reymann, Geisenheim, Germany (D.Reymann@geisenheim.fbl.fh-wiesbaden.de).
Für die Nutzung dieser Seiten auf anderen Rechnern oder die Verbreitung dieser Seiten gilt folgendes: Die Seiten dürfen in ihrer Ursprungsform kostenlos gerne weiterverbreitet werden. Die Weitergabe, auch in schriftlicher Form, gegen Gebühr oder gegen Entgelt ist untersagt, bzw. bedarf meiner ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung. Die Seiten dürfen gerne auf anderen Servern in das Internet gestellt werden, sie müssen dann einen deutlichen Hinweis auf die Herkunft und das Copyright haben sowie einen Link auf die Originalseiten enthalten (Sorry für diesen Rechtskrimskrams, aber Erfahrung macht leider klug).

Letzte Änderungen:

  • 11.6.98 Ergänzungen auf der Faxserver-Seite.
  • 22.7.98 Kleine Ergänzung in smb.conf (Zeile Interfaces).
  • 7.10.98 Hinweis von Stefan Buckmann zu SuSEFax unter OS/2 aufgenommen.
  • 22.11.98 Hinweis auf Ausgabe des Scripts ip-up geändert (Dank an Wolfgang Stark), Versionsnummer von WHFC aktualisiert und Hinweis auf das Verwaltungstool WebMin (unter Sonstiges) aufgenommen.
  • 8.1.99 Beschreibung eines Linux-Einwahlservers ergänzt, Beschreibung der Konfiguration eines Internetservers mit Modemverbindung ergänzt, Hinweise zum Update der Distribution an allen Seiten relevanten Stellen aufgenommen.
  • 14.1.99 kleinere Präzisierungen auf der Samba-Seite (Dank an Lutz Jacob für die Hinweise)
  • 27.1.99 Ergänzungen auf der Seite über den ppp-Einwahlserver in Bezug auf neuere Distribution
  • 24.3.99 Serienfaxmakro für MS-Word und whfc ergänzt.
  • 27.3.99 Beschreibung eines ISDN-Einwahlservers ergänzt
  • 7.5.99 Einige kleinere Korrekturen auf der Seite für den Druck- und Dateiserver, Ergänzung der englischen whfc-Makros sowie Ergänzung auf der Seite für den Zeitserver.
  • 15.5.99 Beschreibung eines Scannerservers ergänzt
  • 18.6.99 einige kosmetische Änderungen und Ergänzung der Beschreibung der Konfiguration eines Einwahlservers mit zweiter ISDN-Karte
  • 24.8.99 Einen kleinen Fehler im Seriendruckmakro der Faxseite beseitigt und beim Linux-Client für den Druckzugriff
  • 27.09.99 Den Link zum Faxclient SuSEFax korrigiert.

Für Anmerkungen und Rückmeldungen zu diesen Seiten schicken Sie mir bitte einfach eine Mail


Diese Seite ist ein Mirror. Das Original ist unter http://www.mnd.fh-wiesbaden.de/~dreymann/linux zu finden. Vielen Dank an Herrn Prof. Dr. Reymann.

Das Zitat

Die Schwierigkeit liegt darin, daß wir als Menschen nicht nur Probleme lösen, sondern auch Probleme schaffen.
-- Edward Teller

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